Festgeld: Das Jahr beginnt trist
14.01.2010 20:22 Uhr in Festgeld News

Die Rahmenbedingungen für Festgeldanlagen haben sich zu Jahresbeginn erneut verschlechtert. Wie die FMH Finanzberatung mitteilt, zahlen Banken für Festgelder mit 12 Monaten Laufzeit gegenwärtig im Durchschnitt 1,4 Prozent. Selbst die besten Anbieter ermöglichen kaum höhere Renditen. Lediglich die IS-Bank zahlt mit 2,3 Prozent noch einen attraktiven Zinssatz. Über zwei Prozent bietet auch die Bausparkasse Mainz, die 2,01 Prozent zahlt.

Die Netbank, die Oyak Anker Bank und die Ziraat Bank zahlen jeweils 2,0 Prozent. Für höhere Renditen müssen Sparer deutlich längere Laufzeiten in Kauf nehmen. Die Debeka Bausparkasse zahlt für Anlagen mit fünf Jahren Laufzeit immerhin 3,7 Prozent im Jahr und ist damit der beste Anbieter auf dem deutschen Markt. Bei der Santander Bank sind für diesen Zeitraum 3,6 Prozent im Jahr zu haben. Die Hoffnung der meisten Anleger ruht auf einem Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus im Verlauf des Jahres. Sofern die wirtschaftliche Entwicklung sich positiv zeigt, könnte dieser Wunsch Wirklichkeit werden. Wer auf bessere Zeiten hofft, sollte zunächst von langfristigen Anlagen absehen und auf Tagesgeld ausweichen. Hier lassen sich sogar höhere Zinsen erzielen: Die DAB-Bank zahlt für Guthaben bis zu 15.000 Euro derzeit 2,5 Prozent und garantiert diesen Zinssatz sogar bis zum 30.06.2010.

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