Die Deutschen haben im Jahr 2008 so viel gespart wie seit 1993 nicht mehr. Wie der Bundesverband der Sparkassen und Girozentralen mitteilt, legten die Bundesbürger im vergangenen Jahr 11,2 Prozent ihres verfügbaren Einkommens auf die Seite. Im Jahr zuvor waren es noch 10,8 Prozent gewesen. Anlässlich der Mitteilung wurde auch bekannt, dass 36 Prozent der Deutschen Festgeldanlagen für ihre private Altersvorsorge nutzen. Damit genießen Festgeldkonten größeres Vertrauen als die staatlich geförderte Riester-Rente, die 31 Prozent nutzen. Die Erkenntnisse stammen aus einer Umfrage der Sparkassen unter 2.000 Sparern.
Im letzten Jahr legten die Bundesbürger insgesamt knapp 180 Mrd. Euro auf die hohe Kante. Die gestiegene Sparneigung ist in erheblichem Maße auf die Finanz- und Wirtschaftskrise zurückzuführen, die viele Menschen verunsichert hat. Daraus erklärt sich auch die verstärkte Tendenz zu sicheren Geldanlagen, wie dem Festgeld. Auch das klassische Sparbuch konnte wieder an Popularität gewinnen. Derzeit sind die Zinsen für sichere Anlagen sehr niedrig. Festgelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten werfen durchschnittlich etwa 1,5 Prozent ab.
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