Da die Zinsen im Einlagengeschäft niedrig sind, suchen immer mehr Sparer nach Alternativen. Eine Möglichkeit sind Bundeswertpapiere. Diese gelten als eine der sichersten Anlagen der Welt und bieten immerhin eine Verzinsung, mit der sich eine moderate Inflation ausgleichen lässt.
Der Klassiker unter den Bundeswertpapieren sind Bundesschatzbriefe. Es gibt zwei Versionen: Typ A ist mit einer Laufzeit von sechs Jahren ausgestattet, Typ B läuft sieben Jahre. Typ A schüttet die Zinsen jährlich aus, Typ wird endfällig getilgt und bietet somit einen Zinseszinseffekt.
Beide Schatzbrief-Typen sind mit einer Zinsprogression ausgestattet. Die Zinssätze sind dabei identisch hoch, wobei der Zinssatz des sechsten Jahres bei Typ B auch im siebten Jahr gilt. Im ersten Jahr beläuft sich der Zins derzeit auf 0,5 Prozent, im zweiten Laufzeitjahr sind es 1,25 Prozent und im dritten Jahr 2,25 Prozent. Im vierten Jahr werden dann 3,0 Prozent gezahlt. Im fünften Jahr erhalten Sparer 3,75 Prozent, danach 4,25 Prozent.
Bundesschatzbriefe können wie alle Bundeswertpapiere über ein Schuldbuchkonto der Finanzagentur des Bundes erworben werden. Die Stückelung ist auf 0,01 Euro festgesetzt, wobei die Finanzagentur einen Mindestauftrag von 52 Euro verlangt. Eine Rückgabe vor Fälligkeit ist möglich, allerdings auf 5.000 Euro Gegenwert je Person und 30 Kalendertage begrenzt.
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