Experten und Verbraucherschützer schlagen Alarm: Banken stellen ihren Kunden immer höhere Gebühren für Bargeldabhebungen an Automaten in Rechnung, die nicht dem eigenen Bankenverband angehören. Fünf bis zehn Euro können so bei jeder Abhebung allein für die Spesen draufgehen – im Laufe der Zeit summiert sich dies zu einem hübschen Sümmchen.
Bankkunden sollten deshalb nach Ansicht von Finanzberatern ein Zweitkonto eröffnen. Wer Kunde bei einer Privatbank ist, benötigt ein Konto mit Cash-Pool-Zugriff, Kunden der Sparkassen eines für Automaten der Cash-Group. Damit sich das Geschäft lohnt, muss das Zweitkonto auch dann kostenfrei sein, wenn kein regelmäßiger Gehaltseingang zu verzeichnen ist. Dies ist kein Problem, wenn das Zweitkonto bei einer Direktbank geführt wird.
Als Privatbank-Alternative bietet sich das Konto der Norisbank an. Diese bietet sogar einige Filialen und ist damit keine „echte“ Direktbank. Viel wichtiger aber: Das Girokonto ist vollkommen unabhängig vom Gehaltseingang kostenlos und mit der EC-Karte kann an allen 7.000 Automaten der Cash-Group gebührenfrei Bargeld bezogen werden. Kontoauszüge können an den Automaten der Norisbank selbst und denen der Deutschen Bank kostenfrei ausgedruckt werden.
Als Sparkassen-Zweitkonto eignet sich das Girokonto der Wüstenrot-Direkt am besten, weil es ebenfalls keinen Mindestgehaltseingang erfordert und kostenfrei ist. Mit der EC-Karte kann an allen Cash-Pool-Automaten gebührenfrei abgehoben werden. Alternativ eignet sich auch das Konto der 1822direkt-Bank. Hier muss allerdings ein Habenumsatz monatlich zu verzeichnen sein, damit die reguläre Kontoführungsgebühr in Höhe von 3,90 entfällt.
This entry was posted on Donnerstag, Juli 23rd, 2009 at 13:01 and is filed under Girokonto News. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.