SWK-Bank erhöht die Zinsen
15.06.2009 12:37 Uhr in Festgeld News

Kaum zu glauben, aber wahr: Trotz der allgemeinen Zinssenkungs-Orgie gibt es noch Banken, die die Konditionen im Einlagengeschäft verbessern anstatt sie zu verschlechtern. Die SWK-Bank hat mit sofortiger Wirkung den Zinssatz für Termingelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten von 2,75 auf 3,0 Prozent angehoben. Das Festgeldkonto ist kostenfrei und kann ab einer Anlagesumme von 5000 Euro eröffnet werden. Die SWK-Bank ist Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds. Alternativ können Kunden ihr Geld auch für drei bzw. sechs Monate anlegen – dann beläuft sich der Zinssatz auf 2,25 bzw. 2,5 Prozent.

Das Angebot der SWK gehört nun zweifelsfrei zu den besten auf dem deutschen Markt. Im Durchschnitt erhalten Sparer für einjährige Festgelder derzeit 1,79 Prozent – dies zumindest gibt der Index der FMH Finanzberatung an. Wer Geld für einen überschaubaren Zeitraum anlegen will, ist mit dem SWK-Festgeld in jedem Fall gut bedient. Das Geldhaus refinanziert mit dem Einlagengeschäft seine Aktivitäten im Kreditbereich. Schon öfter war in der Vergangenheit zu beobachten, dass Banken mit diesem Modell recht gute Konditionen anbieten können. Vergleichbare Angebote jedenfalls sind rar. Die Mercedes-Benz-Bank zahlt für 12-Monats-Anlagen 2,6 Prozent, bei der Bausparkasse Mainz sind 2,51 Prozent zu haben. Da das Zinsniveau noch eine Weile niedrig bleiben dürfte, ist der Abschluss des SWK-Festgeldes zu empfehlen.

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