Am Ende des Monats geht die neu gegründete Allianz-Bank an den Start. Das Institut wird zum gleichnamigen Münchner Versicherungskonzern gehören und wird von diesem als Zweigstelle der Oldenburgischen Landesbank betrieben, die auch nach dem Verkauf der Dresdner Bank noch im Konzern verblieben ist. In Allianz-Agenturen werden dann künftig auch Girokonten, Kredite und Anlageprodukte verkauft. Die Allianz AG will mit der neuen Bank die Philosophie eines Allfinanzkonzerns weiterverfolgen und ihren Kunden das gesamte Spektrum von Produkten rund um die privaten Finanzen bieten.
Wer neu auf den Markt kommt, muss zunächst an Bekanntheit gewinnen. Deshalb können Sparer auf günstige Willkommensangebote hoffen. Möglich erscheint ein zwar befristeter, aber im Vergleich zum Marktdurchschnitt sehr hoher Zins auf Tagesgeld oder eine besonders attraktive Festgeldanlage. Zum Vergleich: Die Bank of Scotland, die erst kürzlich auf den deutschen Markt getreten ist, zahlt Kunden auf ihrem kostenfreien Tagesgeldkonto derzeit 4,5 Prozent Zinsen ab dem ersten Euro und damit deutlich mehr als die Konkurrenz.
Auch wenn Details zu den Produkten der Allianz-Bank und möglichen Sonderkonditionen zu deren Markteinführung noch nicht bekannt sind, verspricht das neue Geldhaus zumindest kurzfristig den Wettbewerb etwas zu beleben, nachdem in den vergangenen Wochen die Konditionen bei fast allen Banken schlechter geworden sind. Es lohnt sich also, die Entwicklungen bei der Allianz zu verfolgen und sich über die Produkte, die ab dem 28.03. angeboten werden, zu informieren.
This entry was posted on Mittwoch, März 4th, 2009 at 14:13 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
[...] Mahlzeit, kann man da nur sagen. Und hoffen, dass die Bankgeschäfte, welche der Versicherer nun mit ihrer eigenen „Allianz Bank“ durchführen möchte, nicht in einem noch größeren Chaos enden als es während dem langen [...]